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Arcade Fire lässt es HTML5-fenstergewittern

Arcade Fire geht innovative Wege: Für Ihr neues interaktives Video “We Used To Wait” setzt die kanadische Band auf HTML5 und eine Kooperation mit Google. In mehreren, sich synchron zur Musik öffnenden Browserfenstern wechseln sich Videofilm, Animationen und Stadtansichten ab. Letztere kommen direkt aus Google Streetview, wo auf Basis der zuvor eingegebenen Stadt entsprechende Kamerarotationen an Straßenkreuzungen und simuliererte Hubschrauber-Überflüge gezeigt werden. Die Botschaft: Wir bringen Dich zurück zum Ort Deiner Jugend und lassen Dich virtuell an Deiner alten Kreuzung rotieren. Schade nur, wenn die eigene Howntown noch nicht in Google Streetview zu sehen ist wie in Deutschland. Naja, tue ich eben mal, wie wenn ich aus New York komme…

Arcade Fire

Das Ganze ist insgesamt sehr nett, mutet aber in seinem Fenstergewitter doch sehr an DHTML-Spielereien aus dem Jahre 1997 /1998 an. So richtig Stimmung wird bei dem recht nervigen popup-popup-popup nicht aufkommen. Ansonsten ist das interaktive HTML5-Video nett gemacht, läuft allerdings nur in Google Chrome halbwegs rund.

Und auch wieder mal sehr anstrengend finde ich die Berichterstattung, die suggeriert, dass damit der Siegeszug von HTML5 und das Ende von Flash eingeläutet wird. Dass HTML5 kommen wird, ist ja an und für sich nicht unwahr, allerdings wird garantiert nicht dieses HTML5 Flash den Garaus machen… ;-)

thewildernessdowntown.com (funktioniert nur einwandfrei auf Google Chrome).

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