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Connected Cars: Wo steuern wir hin?

Connected Cars: Wo steuern wir hin?

Wie die nahe Zukunft des Autofahrens aussehen kann, zeigen die großen Automobilhersteller gerade auf der IT-Messe CET in Las Vegas. Volkswagen, BMW, Mercedes Benz, Audi und etliche andere stellen dort ihre Konzepte für die Zukunft der individuellen Mobilität vor.

Die großen Trends sind zwei große Themen – beide basierend auf der breiten Unterstützung durch smarte Technologie:

Das selbstfahrende Auto bzw. Parkassistenz-Systeme

Audi und Mercedes Benz stellen Fahrzeuge vor, die sich komplett selbst autark steuern können – Mercedes geht dabei einen konsequenten Schritt in Richtung einem mobilen Wohnzimmer, das aussieht, wie wenn es aus einer Zukunftsvision von Stanley Kubrick heraus geplumpst wäre. Mercedes selbst bezeichnet das neue Konzept-Fahrzeug als Mischung aus „Auto und Smartphone“, in erster Linie der vollständigen Touchsteuerung von vielen berührungssensitiven Bildschirmflächen, die im Auto verteilt sind, geschuldet.

BMW setzt mit seinem i3 auf eine Smartwatch-gesteuerte Fernbedienung zum autonomen Einparken. Was James Bond in den 90ern schon konnte, darf bald also auch Ottonormalverbraucher austesten. So bleibt mehr Zeit zum Shoppen. Schöne neue Welt.

Und auch der e-Golf ermöglicht das autonome Einparken per vorheriger Aufzeichnung. Neben dem längst etablierten freihändigen Einparken kann das Auto per „Trained Parking“ dann einen häufig genutzten Parkplatz autonom ansteuern.

Touch-Steuerung in Autos

Alle Hersteller setzen verstärkt auf die Touch- und Gestensteuerung von Bedienelementen. Wo bei heutigen Automobilen an der Mittelkonsole dutzendfach Drehknöpfe und Tasten angebracht sind, sollen wichtige Funktionen in Zukunft konsequent auf großen Displays per Touch erreichbar sein. Tesla macht das schon seit Jahren vor, dass die Zukunft in smarten Bedienkonzepten liegt. Dass viele andere Mobilhersteller in der zeitgemäßen Usability ziemlich hinterherhinken, zeigt sich daran, wie stark Apple und Google letztes Jahr mit Apple Car Play und der Open Automotive Alliance (OAA) für den Einsatz von smarten Bediensystemen in Autos vorpreschen konnten.

Volkswagen ermöglicht die angenehme Wischsteuerung mit einem oder mehreren Fingern oder das Öffnen des Autodachs per Geste. Im Concept Car Golf R Touch werden etliche Funktionen ausschließlich über Gesten bedient. Beim BMW i3 genügt ein Wisch über die Smartwatch, um den Wagen einparken zu lassen, und bei Mercedes sind gleich sämtliche Seitenflächen in Touch-Displays umgewandelt worden.

Volkswagen: Wink das Schiebedach auf

BMW: Was James Bond kann

Mercedes Benz: Das selbstfahrende Wohnzimmer

Audi: Der überflüssige Fahrer

Tesla: Der Schulterschluss mit Panasonic